Cilji

Gemeinde Komen

 

Die Gemeinde Komen erstreckt sich auf einer Fläche von 103 km² von der slowenischen-italienischen Grenze (Grenze zu den italienischen Gemeinden Sgonico/Zgonik, Duino-Aurisina/Devin-Nabrezina, Doberdò del Lago/Doberdob) bis zum Branicatal am nordöstlichen Karstrand, das später ins Vipavatal übergeht. Die Gemeinde Komen grenzt im Norden an die Gemeinden Miren-Kostanjevica, Nova Gorica, Ajdovscina und Vipava. Im Süden grenzt sie an die Gemeinde Sezana. Zur Gemeinde Komen gehören 35 Ortschaften bzw. 20 Dorfgemeinden. Auf der Karsthochebene liegen folgende Dorfgemeinden: Gorjansko, Brje pri Komnu, Brestovica pri Komnu, Klanec, Komen, Ivanji Grad-Zagrajec, Preserje, Volcji Grad, Sveto, Skrbina, Mali Dol, Tomacevica, Gabrovica-Coljava, Kobjeglava-Tupelce, Hrusevica, Stanjel, Kobdilj, Lukovec und im Branicatal die beiden Dorfgemeinden Gornja Branica und Lisjaki.
 
Die gesamte Gemeinde zählt ungefähr 3515 Bewohner (im Jahr 2002). Das eigentliche Zentrum der Gemeinde ist Komen, wo auch der offizielle Sitz der Gemeinde ist. Der historisch und kulturell bekannteste Ort hingegen ist Stanjel, dessen mittelalterlicher Ortskern mit seinem Schloss auf dem Hügel Turn ein wahres kulturelles Erlebnis ist. Die Mehrheit der Bevölkerung arbeitet in den größeren urbanen Zentren der umliegenden Gemeinden (Sezana, Nova Gorica und Ajdovscina), ein Teil arbeitet aber auch in kleineren Betrieben in Komen (Aluminij Oprema d.d., Aluminij Montal d.d., Iskra Avtoelektrika Livarna Komen d.o.o. und in kleinen Privatbetrieben).
 
In Komen befindet sich ebenso die Grundschule Anton Šibelja Stjenka Komen und in Stanjel eine Filiale dieser Grundschule. In Komen und in Štanjel gibt es je ein Kindertagheim für Vorschulkinder. Die Mehrheit der Bevölkerung betreibt Landwirtschaft lediglich als Ergänzungstätigkeit, in den letzten Jahren vornehmlich auf dem Gebiet des Weinanbaus, wodurch allmählich die Viehzucht und der Ackerbau verdrängt werden. Immer mehr an Bedeutung gewinnen auch touristische Dienstleistungen, insbesondere der Urlaub bzw. die Bewirtung auf Bauernhöfen, Weinschänken und Besenwirtschaften, die ein- bis zweimal jährlich zehn Tage im Jahr geöffnet haben („Osmica“), einige Familien bieten auch private Fremdenzimmer an.

 

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GEMEINDE KOMEN